Tee aus Japan

Nov 17, 2012

Tee aus Japan

Obwohl bereits mehr als eineinhalb Jahre seit dem Reaktorunglück in Japan vergangen sind, löst die Situation bei uns nach wie vor Besorgnis aus.

Daraus ergeben sich auch weiterhin Fragen, auf die wir hiermit für alle Waren der Ostfriesischen Tee Gesellschaft antworten möchten.

Die Frage, ob Produkte aus unserem Hause infolge der Kernkraftwerk-Katastrophe in Fukushima radioaktiv belastet sein könnten, beantworten wir mit nein:

Denn Rohwaren aus Japan haben in unserem umfangreichen Sortiment von Kräuter-, Früchte- und Teeprodukten von jeher nur einen verschwindend geringen Anteil ausgemacht. Diesen haben wir 2011 vorbeugend mit sofortiger Wirkung auf Null reduziert: Seitdem beziehen wir keine Rohwaren aus Japan. Daran wird sich bis auf weiteres nichts ändern.

Außerdem: Egal, aus welchem Land – wir kaufen grundsätzlich nur umfassend geprüfte, als unbedenklich bestätigte Ware bei ausgewählten Lieferanten und unterziehen sie zusätzlich eigenen Laborprüfungen. Die Katastrophe in Japan bringt für Teeverarbeiter nach wie vor die Verantwortung mit sich, Rohware entsprechender Provenienzen im Labor auf radioaktive Belastung untersuchen zu lassen. Darüber hinaus dürfen aus den vom Reaktorunglück betroffenen Regionen in Japan nur Lebensmittel ausgeführt werden, die zuvor vollständig kontrolliert und zertifiziert wurden.

Die Europäische Kommission hat im Oktober 2012 festgelegt, dass alle Lebensmittellieferungen aus Japan deshalb aus Gründen des vorsorgenden Verbraucherschutzes an den Außenkontrollstellen der EU weiterhin angehalten und überprüft werden. Die Kontrollen sollen dabei verstärkt risikoorientiert ablaufen. Das heißt, vor allem Produkte aus der betroffenen Region Fukushima werden auf radioaktive Belastungen untersucht. Diese Regelung gilt mindestens bis Ende März 2013.